Viele Altbauten überzeugen durch ihren besonderen Charme, hohe Decken und eine solide Bausubstanz. Bei der Elektrik im Altbau zeigt sich jedoch häufig ein ganz anderes Bild. Veraltete Leitungen, zu wenige Steckdosen oder fehlende Absicherungen sind keine Seltenheit und stellen nicht nur ein Komfort-, sondern auch ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko dar.
Der Grund dafür liegt oft im Alter der elektrischen Anlagen: In vielen Altbauten stammen diese noch aus den 1950er- bis 1970er-Jahren. Zu dieser Zeit war der Strombedarf deutlich geringer als heute. Moderne Haushalte mit leistungsstarken Küchengeräten, Homeoffice-Arbeitsplätzen, Wärmepumpen oder Wallboxen stellen jedoch ganz andere Anforderungen an eine sichere und leistungsfähige Elektroinstallation.
Typische Probleme bei alter Elektrik im Altbau:
Stoff- oder Aluminiumleitungen
Keine oder unzureichende FI-Schutzschalter
Zu wenige Stromkreise und Steckdosen
Überlastete Sicherungen
Fehlender Potentialausgleich
Kurz gesagt: Die alte Elektroinstallation entspricht oft nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards.
Wann sollte man die Altbau-Elektrik erneuern?
Eine Erneuerung der Elektrik im Altbau ist besonders sinnvoll, wenn die Anlage älter als 30–40 Jahre ist, Sicherungen regelmäßig auslösen oder kein FI-Schutzschalter vorhanden ist. Auch bei geplanten Renovierungs- oder Umbauarbeiten sowie bei der Integration neuer Technik empfiehlt es sich, die Elektroinstallation direkt mit zu erneuern. Gerade bei einer Kernsanierung im Altbau lassen sich so spätere, kostenintensive Nachrüstungen vermeiden.
Was gehört zur Erneuerung der Elektrik im Altbau?
Eine fachgerechte Elektro-Sanierung umfasst den Austausch veralteter Leitungen, einen modernen Sicherungskasten mit FI- und Leitungsschutzschaltern sowie zusätzliche Stromkreise für stark genutzte Bereiche wie Küche und Bad. Ergänzend werden neue Steckdosen, Lichtauslässe und auf Wunsch Vorbereitungen für Smart-Home- oder Netzwerktechnik umgesetzt. Abschließend erfolgt die Prüfung und Dokumentation nach aktuellen VDE-Normen.
Sollte man die Elektrik im Altbau mit oder ohne Schlitze erneuern?
Je nach Zustand und Nutzung gibt es unterschiedliche Lösungen:
Unterputz-Installation (klassisch bei Sanierungen)
Aufputz-Lösungen (z. B. in Kellern oder Nebenräumen)
Kombination aus beidem
Ein erfahrener Handwerksbetrieb berät, welche Variante technisch sinnvoll und optisch passend ist.
Vorteile einer neuen Elektroinstallation
Je nach Zustand und Nutzung gibt es unterschiedliche Lösungen:
Mehr Sicherheit für Bewohner und Gebäude
Höherer Wohnkomfort
Zukunftssichere Technik
- Weniger Störungen und Ausfälle
Gerade bei vermieteten oder geerbten Altbauten ist die Erneuerung der Elektrik ein wichtiger Investitionsschritt., wie kann ich das am ende gut darstellen


